Zur Geschichte unserer Gruppe

Am 1. Juni 2007 gründete sich die Jagdhornbläsergruppe »Ilmtal-Saaleplatte«. Im Rahmen der Mitgliederversammlung der Jägerschaft Apolda e.V. schlossen sich die Jagdhornbläsergruppe »Diana« aus Münchengosserstedt/Eckolstädt und die Jagdhornbläsergruppe Oßmannstedt zusammen. Ziel war es, die musikalischen Talente zu bündeln.

Wie wir eine Gruppe wurden ...

»Diana«, eine reine Frauengruppe, wurde im Dezember 2000 mit 3 Mitgliedern gegründet. Bereits 2002 traten sie bei dem Landeswettbewerb der Jagdhornbläser in Frauenwald außerhalb der Wertung auf. Nachdem 2002 durch den Landesjagdverband Thüringen neue Jagdhörner zur Verfügung gestellt wurden und im Jahr 2003 eine weitere Jagdhornbläserin hinzu kam, stand einer neuerlichen Teilnahme an den Landesmeisterschaften 2004 nichts mehr im Wege. Hier errang die Gruppe unter der Leitung von Kathrin Schmidt auf Anhieb den 1. Platz in ihrer Kategorie. Immer dem jagdlichen Brauchtum verpflichtet, hatte »Diana« zahlreiche Auftritte bei Höhepunkten des Landesjagdverbandes Thüringen, der Jägerschaft Apolda, den Landesmeisterschaften der Reiter, bei Gesellschaftsjagden aber auch bei privaten Anlässen von Mitgliedern der Jägerschaft.

Im Vergleich zu »Diana« verfügt die Jagdhornbläsergruppe Oßmannstedt über eine wesentlich längere Tradition. Bereits 1965 vom Oßmannstedter Lehrer und Jäger Hans Wirth gegründet verfügte sie über durchschnittlich 12 Mitglieder, die ausschließlich Männer waren. Eingebettet in die Jagdgesellschaft Oberroßla und unterstützt von der Landwirtschaft , stellten sich schnell erste Erfolge ein. Es folgten zahlreiche Auftritte bei Arbeiterfestspielen, der »AGRA« in Markleeberg und mehrmals im Palast der Republik in Berlin, sowie selbstredend bei Veranstaltungen der Jagdgesellschaft und großen Jagden. Der Höhepunkt war die Auszeichnung mit dem Titel »Verdientes Volkskunstkollektiv«.1979 übernahm Wolfgang Ebert und in der weiteren Folge Hans- Martin Michael, der heute der dienstälteste Bläser der Gruppe ist, die Leitung der Gruppe. Nach der Wende gestaltete sich die weitere Arbeit infolge der beruflichen Neuorientierung zahlreicher Mitglieder der Gruppe sehr schwierig.

Im Jahr 2005 stabilisierte sich das Niveau und es kam zur ersten Kontaktaufnahme mit »Diana“. Im März 2006 fand nach sehr kurzer Vorbereitungszeit der erste gemeinsame Auftritt bei der Messe »Reiten – Jagen – Fischen« in Erfurt statt. Nach nur fünf Wochen gemeinsamer Arbeit traten beide Gruppen gemeinsam bei den Landesmeisterschaften 2006 auf dem Possen bei Sondershausen auf und errangen das Leistungszeichen der Jagdhornbläser, die »Hornfesselspange« in Gold. Es folgten weitere gemeinsame Auftritte, wie auf dem Tag der Natur, Jagd und Fischerei 2006 auf der Ordensburg Liebstedt, zur Eröffnung der Landesmeisterschaften im Reiten in Eckolstädt u.v.m. So war es nur noch eine Frage der Zeit und eine logische Konsequenz, sich mit dem Gedanken eines Zusammenschlusses vertraut zu machen, zumal in Kombination von Erfahrungen der Oßmannstedter und dem außerordentlich hohen Können von Kathrin Schmidt, als Leiterin von »Diana« sich die Qualität der Darbietungen stark verbesserte und das Repertoire beträchtlich erweitert wurde. Am 01. Juni 2007 wurde anläßlich der Mitgliederversammlung der Jägerschaft Apolda die Gründung der gemeinsamen Bläsergruppe unter dem neuen Namen »Jagdhornbläser Ilmtal – Saaleplatte« vollzogen. Mit der Leitung der Gruppe wurde Kathrin Schmidt (Münchengosserstedt) betraut und zu ihrem Stellvertreter Bernd Kellner (Oßmannstedt) gewählt. Für alle Freunde des jagdlichen Brauchtums und der Jagdmusik stehen wir gern für die feierliche Umrahmung von privaten und öffentlichen Anlässen zur Verfügung (siehe Kontakt).